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29.4.2016
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[ 25.02.2016 ] - Lothar Martin

Die hohe Anzahl von Roma-Kindern, die eine Sonderschule besuchen müssen, sowie der schlechte Umgang mit Flüchtlingen – dies sind die beiden augenfälligsten Kritiken, die die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) in ihrem aktuellen Jahresbericht gegen die Tschechische Republik erhebt. In dem Dokument wird unter anderem darauf verwiesen, dass es im vergangenen Jahr in Tschechien Anti-Migrationsdemonstrationen gab, und dass die tschechische Regierung eine Umverteilung von Flüchtlingen abgelehnt habe. Im Gegensatz dazu wird gelobt, dass bereits eine Gesetzesänderung zur Eingliederung von Roma-Kindern an Normalschulen verabschiedet und ein Gerichtsentscheid zur Anerkennung der Adoption von Kindern durch zwei Männer getroffen worden sei.
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[ 05.01.2016 ] - Annette Kraus

Das Finanzministerium in Prag ist gegen eine Aufstockung der Gelder für inklusive Bildung. Nach Ansicht von Ressortchef Andrej Babiš (Ano-Partei) sollte das Schulministerium unter Kateřina Valachová (Sozialdemokraten) die vorgesehenen Mehrausgaben mittelfristig aus dem bestehenden Budget finanzieren. Dies geht aus den Bemerkungen des Finanzministeriums zum Vorschlag der sogenannten „inklusiven Aufrufe“ hervor, den das Portal ceskaskola.cz veröffentlicht hat.
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[ 15.12.2015 ] - Martina Schneibergova

Das Kreisgericht in Plzeň / Pilsen hat am Montag zwei Männer für einen Brandanschlag auf eine Unterkunft in Aš / Asch zu sechs Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt. Die beiden Männer warfen im Februar 2012 Molotowcocktails auf ein Haus in der Grenzstadt Aš, in dem überwiegend Roma wohnten. Beim Angriff wurde niemand verletzt.
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[ 03.11.2015 ] - Marketa Kachlikova

Foto: Offizielle Facebook-Seite des Fotograf Festivals Iren Stehli ist eine Schweizer Fotografin mit tschechischen Wurzeln. Sie ist in Zürich geboren und in der Schweiz aufgewachsen, ihr freies Schaffen ist aber hauptsächlich eng verbunden mit Prag. In den 1970er und 1980er Jahren fotografierte sie den Alltag in der damaligen Tschechoslowakei, die Straßen Prags mit ihren Fassaden und Schaufenstern. Außerdem nahm sie Menschen auf, die sie damals in der Tschechoslowakei kennengelernt hat. Jahrzehntelang begleitete sie die in Prag lebende Romni Libuna durch ihr Leben: Von 1974 bis zum frühen Tod Libunas entstand eine Langzeitstudie, die zurzeit in Prag ausgestellt wird. Die Ausstellung „Iren Stehli – Libuna und weitere Essays“ ist die erste umfassende und rückblickende Ausstellung der Fotografin in Tschechien. Sie ist seit Mitte Oktober in der Prager städtischen Galerie zu sehen.
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[ 03.11.2015 ] - Annette Kraus

Ein Drittel der Kinder in tschechischen Waisenhäusern zählt zur Minderheit der Roma. Damit hat die Zahl seit 2010 deutlich zugenommen, als nur ein Fünftel der Heimkinder aus Roma-Familien kam. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 1213 Kinder in Waisenhäusern untergebracht, 389 davon waren Roma.
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